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Nahestehende Suchtberatung

Personen, die im engsten Vertrauenskreis eines Süchtigen stehen, nennt man im allgemeinen Co-Abhängige. Sie versuchen, den Süchtigen mit allen Mitteln zu unterstützen und vergessen dabei, auf sich selbst und ihre Gesundheit zu achten.

Dazu kommt noch, dass diese Hilfe nicht immer von Vorteil für den Kranken ist, ihm sogar sehr schaden kann. Die Co-Abhängigkeit beruht in erster Linie auf den Sorgen und Lasten, die durch die Sucht des Kranken hervorgerufen werden. Meistens versuchen Co-Abhängige, den Süchtigen aus der Sucht zu befreien und ihm das Leben zu erleichtern, sei es, dass sie jegliche Möglichkeit des Konsums und der Beschaffung von z. B. Alkohol unterbinden, oder genau das Gegenteil, dass sie die Beschaffung übernehmen. Durch das In-Schutz-nehmen wird ihm leider nicht bewusst, wie schlimm es um ihn und seine Sucht bestellt ist, und der Co-Abhängige selbst gerät immer mehr in psychische, körperliche und finanzielle Probleme.

Für den Co-Abhängigen muss die Lebensdevise lauten “Hilfe durch Nichthilfe”, was bedeutet, dass der Kranke die Konsequenzen seines Verhaltens selbst verantworten muss. Nur so kann er zu einer Krankheitseinsicht gelangen. Helfen im traditionellen Sinne kann der Angehörige erst, wenn der Kranke von sich aus und mit ganzem Willen von seiner Abhängigkeit loskommen will. Wir unterstützen Sie.

Durchzuhalten! Stark zu bleiben. Zu intervenieren!

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