Selbstliebe?! Leichter gesagt als getan! Teil 2

2. April 2017
Selbsthass und Selbstablehnung haben ihre Wurzeln tief in unserer frühen Kindheit geschlagen und sind wie Unkraut schwer zu entfernen. Schon als wir klein waren bekamen wir stets zu hören, dass wir nicht richtig sind, so wie wir eben sind. Wir waren zu laut, zu fröhlich, zu wild, zu lustig, zu intelligent, zu unkontrollierbar und zu bedrohlich für alte Strukturen und Systeme. Es wurde uns vehement wie mit einem Vorschlaghammer eingetrichtert, was wir zu tun, zu sein, und zu unterlassen hätten. Angenommen wurden wir als Belohnung für unsere Anpassung, für die wir ein großes Opfer brachten. Wir vergaßen das Lied unserer Seele, da wir dachten wir müssen uns dafür schämen, wir selbst zu sein. Wir glaubten den Lügen eines verkorksten Systems, dessen Agenda es zu sein scheint, unseren Selbstwert systematisch zu zerstören.
Heutzutage wird schon kleinen Mädchen von einer giftigen Mode-Industrie eingetrichtert, sich für ihre gesunden Körper schämen zu müssen, indem diese Schönheitsideale setzt, die ausgemergelte Sillhouetten verehrt. Zusätzlich verspüren viele Frauen, die permanente Last im Nacken, sich in einer Männer-dominierten Welt beweisen zu müssen, indem sie extra hart für eine illusionäre Gleichheit der Geschlechter kämpfen, anstatt ihre Unterschiede zu kennen und zu zelebrieren. Dieses Verhalten ist von nichts als Selbstablehnung getrieben und resultiert aus einem tiefvergrabenen Gefühl der Minderwertigkeit.
Was bedeutet es für dich, eine Frau zu sein? Bist du stolz darauf eine Frau zu sein? Was heißt es für dich deine Weiblichkeit zu leben?