Selbstliebe?! Leichter gesagt als getan! Teil 3

2. April 2017
Jungen werden schon früh ganz anderen Arten des Missbrauchs und des Raubbaus am Selbst ausgeliefert. Es wird ihnen eingeschärft, “stark” sein zu müssen, “ein Mann” sein zu müssen (was das heißt weiß niemand mehr so genau). Nur Schwächlinge weinen, wenn man diesen Stimmen Glauben schenkt und das Streben nach Erfolg steht auf einem Podest hoch über alle anderen ideellen Werten. Es scheint als hätten viele Männer ihre Seele an den Teufel verkauft, wahre Autonomie gegen Macht eingetauscht, um ihre eigenen Gefühle der Hilflosigkeit zu unterdrücken.
Was bedeutet es für dich, ein Mann zu sein? Bist du stolz darauf ein Mann zu sein? Wie lebst du deine Männlichkeit?
Viele Menschen sind zu beschäftigt um sich jemals Fragen zu stellen. Anstatt ihre Inneren Schätze und Reichtümer zu ehren, errichten sie sich Mauern und Fassaden, Schutzwände aus Besitztümern bestehend, um zu verbergen wie nackt sie dahinter wirklich sind. Die kritischen Stimmen unserer Eltern, Verwandten und Lehrer, verfolgen uns selbst noch im Erwachsenenalter denn sie haben unseren Inneren-Dialog gravierend geprägt. So bestrafen, hassen und verstümmeln sich viele nun stellvertretend für ihre frühen Autoritäts-Figuren und verabsäumen diesen Teufelskreis jemals zu durchbrechen. Auf diese Weise wurden wir zu unseren eigenen schlimmsten Feinden, deren Selbsthass uns daran hindert unser wahres Selbst und unser unbegrenztes Potential zu entfalten.
Die größte Illusion ist, nicht gut genug zu sein, da unser aller Essenz LIEBE ist.
So und wie soll man sich jetzt bitteschön selber lieben? Die Realisation dass man Selbstliebe lernen, üben und kultivieren kann, ist schon einmal ein wichtiger erster Schritt. Wie jeder Prozess, benötigt diese Reise Zeit, Geduld und etwas Disziplin. Im folgenden Artikel, werde ich einige meiner lieblings-Übungen und Werkzeuge mit euch teilen. Bis dahin, STAY TUNED