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Wie groß ist die Gefahr eine „Sucht“ zu entwickeln?

6.5.2018
Die Frage, wann man von exzessiver Nutzung von Internet bzw. Computerspielen sprechen sollte oder tatsächlich von Sucht, ist in der Fachwelt nicht restlos geklärt. Bisher ist Internetsucht nicht als Verhaltenssucht anerkannt. Es ist im aktuellen Diagnosesystem DSM-5 von einer „Internet-gaming-disorder“ also von Störung die Rede.

Die Verfügbarkeit und der günstige Zugang erhöhen die Gefahr des Verlusts der Kontrolle über die Nutzung. Rollenspiele wie „World of Warcraft“ ermöglichen es, mit der eigenen Identität zu spielen, sich mit anderen zu messen. Es entsteht ein Flowzustand, Weltvergessenheit.

Auf der Suche nach Erfolg und Anerkennung kann sich leicht ein problematisches Spielverhalten entwickeln. Bei Verdacht auf Vorliegen einer Sucht, sollte der Elternteil seine Sorge kundtun und begründen. Das Signalisieren von ehrlichem Interesse und das Anerkennen der Leistung beim Spiel könnte die Basis dafür darstellen, gemeinsam alternative Beschäftigungen zu finden.